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27.07.10 - Last MinuteMorgen (Mittwoch, der 28. Juli 2010) um 20.00 Uhr treten JAW und Pvt. Paul beim Invasion 2010 Kulturfestival in der Haslacherstrasse in Freiburg auf! Der Eintritt beträgt nur 3 Euro! Nähere Infos auf: invasion-kulturfestival.de |
09.07.10 - ElenaHier wie versprochen die zweite Videoauskopplung von "Täter-Opfer-Ausgleich" mit dem Titel "Elena": |
07.07.10 - Das zweite VideoHiermit möchten wir freudigst ankündigen, dass am Freitag um 18 Uhr das Video zu "Elena" veröffentlicht wird. MTV lehnte die Ausstrahlung aufgrund zu radikaler und suizidaler Inhalte leider ab. Deswegen das ganze hier auf www.weissescheisse.de um 18 Uhr! |
03.07.10 - AuftrittAn diesem Samstag, den 03.07. findet in Lüdenscheidt in der Gaststätte Streppel ein Auftritt von JAW, Rynerrr und Pvt. Paul statt, die unter anderem Gesellschaft von Morlock Dilemma & Hiob, Absztrakkt und dem X-Men Klan erhalten. Genaue Infos auf www.58muzik.com. |
15.06.10 - DankeNachdem „Meine Fans“ am Mittwoch auf Platz 7 in den MTV Urban Charts lief und ihr JAW ehrgeizig zum One Love gevotet habt, möchten wir uns hiermit mal bei allen Votern, Supportern und Albenkäufern bedanken! Ihr tragt die Musik einen großen bis entscheidenden Teil mit! Besonderen Dank auch an Jakob und Oussama (hundertfach!!), Victor, Igor, das Schöne neue Welt Team, Adolph, Keks, Mülli, Xilef, Eron, Serge, Dice, Sime, Jule, Gero, Badaboom, Dave, Mek, Danny, Niko & friends, Alex, Patrick, Casi, Adib, Aline, Basti, Beatgees, Paul, Falko, Claudio, Matthis, Philipp, Martin, Thomas, Slick, Sebastian, Dustin, Arbok, Reif für die Klappse, Karls Fightclub, Mach, Mile of Style Sebastian, Nowak, Peet, Schieber & Teig, Blazin Hand und natürlich allen, die der Vergesslichkeit zum Opfer fielen! Bleibt dran an den Votings! Platz 7 lässt sich noch verbessern, wichtig ist jedoch vor allem ein Halten in den Top 10! Voten könnt ihr weiterhin hier. Euer Mob. |
07.06.10 - TOA ReleasepartyAm kommenden Donnerstag den 10.6. findet ab 21 Uhr die Täter-Opfer-Ausgleich Releaseparty im Klub Kamikaze (Freiburg) statt! Mit von der Partie sind Prezident und Adolph Gandhi, sowie natürlich der komplette PCP Trupp! Eintritt: 4€. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen! |
29.05.10 - JAW auf dem One Love!Etwas verspätet erreicht euch hiermit noch die Info, dass JAW es auf das One Love Festival geschafft hat. Danke für die zahlreichen Votes! Er wird um 12:15 Uhr auf der Hauptbühne auftreten. Es herrscht Anwesenheitspflicht. Es sei auch nochmal auf das MTV Urban Voting hingewiesen. |
20.05.10 - JAW ins One Love voten!Quelle: http://rap.de/media/1030 "Um abzustimmen schickt Ihr einfach bis zum nächsten Dienstag, dem 25. Mai, eine E-Mail mit dem Betreff "One Love Contest" und eurem Favoriten [JAW] an redaktion@rap.de." (Quelle: www.rap.de) |
10.05.10 - Zweiter TOA Teaser/ WS TrackAuf Youtube gibt es den 2. TOA Teaser! Wer noch nicht bestellt hat, sollte es nun tun! Besucht den Weisse Scheisse Shop! Auf dem Drück-auf-Play Sampler 3 haben Rynerrr und JAW einen Track mit DIA abgeleistet! Auschecken! Update 1: Update 2: Die Probleme sind gelöst, die Bestellung ist wieder möglich. |
WEISSE SCHEISSE
Immer wieder fragen sie. Diese eigenartigen Wesen der Spezies Mensch, welche immer auf alles eine Antwort haben will. Die immer kategorisieren und rationalisieren will, um nie den Überblick zu verlieren. Diese sich unbewusst an jedes erdenkliche Sicherheitskonstrukt klammernde Gattung, stets bemüht, sich der Erkenntnis des kleinen unbedeutenden Teilchens im makrokosmischen Strom zu entziehen. Sie fragt: was ist Weisse Scheisse? Der folgende Text soll einen kleinen Einblick gewähren: Weisse Scheisse ist eine Plattform, gegründet von 5 zufällig weißen und dem Musikgenre „Rap“ zugehörigen Personen, die die musikalische Form des Ausdrucks nutzen, um dem Virus, der sich in ihren Köpfen ausbreitet, Raum zu geben. Dieser „Virus“, dieser etwas schwer definierbare Prozess, der sie zu verbinden scheint, ist, zu Papier gebracht und in musikalisches Gewand gekleidet, die Weisse Scheisse. Diese kann sich in verschiedenen Formen zeigen: Als Ausdruck von Wut oder Verzweiflung. Als Ausdruck der Unfähigkeit oder des Unwillens, die Sinnlosigkeit des hiesigen Daseins zu verstehen und zu akzeptieren. Als der Wunsch, Drogen zu konsumieren, welcher letztendlich nichts ist als die Sehnsucht nach Flucht aus der Leere oder der Enge. Der Wunsch nach Medikamenten, die die Schmerzen heilen, die nicht zu gehen scheinen. Ein Bild für die Kotze, die sich ihren Weg in den Abfluss bahnt nach einer durchzechten Nacht, vielleicht einer Prügelei, einem Streit oder auch nur dem Gefühl von Einsamkeit. Oder vielleicht auch einfach der Wunsch nach grenzenloser Feierei, um sich mal über alles hinwegzusetzen, was dich Tag und Nacht unweigerlich begleitet oder zu begleiten scheint. Weisse Scheisse kann ein Ausdruck für den Wunsch nach Lärm sein, nach Krach, der Wunsch zu schreien, um einfach mal alles zu übertönen, was Gehirn und Wahrnehmung wie angriffslustige Wespen umschwirrt. Sie ist das mehr als legitime Mittel der Selbstdarstellung, des Auslebens von unterdrückter Spannung aber auch der Gegenimpuls gegen all die menschliche Ignoranz und Selbstzufriedenheit der ahnungslosesten Individuen. Eine Plattform ein paar weniger Menschen, die die Welt vielleicht anders kennengelernt haben als der Durchschnittsbürger, oder die sie gleich kennen, aber nicht gleich akzeptieren können oder wollen. Oft auch einfach nur die raue und unverblümte Darstellung dieser Welt wie sie ist und unveränderbar scheint im zeitlichen Gesamtkontext. Und vor allem: Eine Plattform ohne konstruktiven Ansatz und die Idee, eine Überlebensstrategie in Schriftform abliefern zu wollen. Es handelt sich um Gehirnausfluss, der vermutlich niemand irgendwie hilft und helfen wird, für irgendwen als Orientierung dienen kann oder progressive Ansätze liefert, aber einer dessen Unterdrückung für niemanden von Vorteil wäre. Weisser Müll oder Weisser Dreck. Weisse Scheisse. |
KÜNSTLER
JAWJAW wurde vor langem geboren. In hochschwarzwälderischen Gefilden herangezüchtet, stellte er bald fest, dass nette, zuvorkommende und couragierte Menschen in dieser Welt überwiegend Scheisse fressen. Deswegen wurde aus dem kleinen pausbäckig bürgerlichen Jungen mit dem Kobe-Bryant T-Shirt eine zynistische, um Aufmerksamkeit flehende, wütende und aus dem Visier des menschlichen Augenapparats unnötig wirkende Kreatur, die mit ihrer Musik vor allem eins versucht: Wutanfälle, die die Unversehrtheit des zwischenmenschlichen Umfelds gravierend in Mitleidenschaft ziehen könnten, durch den Ausdruck von Musik zu verhindern. Medikamente frühstückt der gute wie Haferflocken, natürlich nur, um im Endeffekt darüber rappen zu können, wie verrückt und psychisch krank er doch ist. Das funktioniert wiederum blendend und auch auf der Straße wird er manchmal von schamlos jubilierenden Menschenmassen begrüßt, die mit ihm Saunabesuche abhalten wollen oder gerne mal ein Picknick unternehmen würden. Nunja, vielleicht kann man seine Musik als eine Art Weg aus dem Wahnsinn beschreiben… Einst noch als Rapper-Herzensbrecher in der RBA bekannt, gründete er bald das vielversprechend geschäftlich-seriöse Label „Weisse Scheisse“, um sämtliche Penunzen an sich zu reißen. Manchmal schleicht er unter diversen Alter-Ego-Synonymen durch die Unterwelt und versucht auf allen erdenklichen Strategiewegen der Menschheit auf den Sack zu gehen. Er ist inzwischen so berühmt, dass man sogar einen Wikipedia-Eintrag über ihn verfasste, der um Längen mehr Informationen bietet als diese biographische Kurzfassung! Sehr oft arbeitet JAW mit den wenigen anhörbaren Rappern aus dem nationalen Umfeld, darunter u.a. Hollywood Hank, Favorite, Morlockk Dilemma, Mach One und vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen weiteren, damit er sich in seiner Tightness nicht ganz so alleine fühlt. Manchmal auch mit nicht anhörbaren Rappern wie Rynerrr, Maexer, Private Paul oder auch Dj Tjoma. Gerne rappt er auf minimalistisch wirkende Klimperbeats mit lautem Bass und ohrenbetäubenden Drums, manchmal aber auch nicht so angenehm wirkenden Kompositionen. Auf seine Debut-Releases „Schock fürs Leben“ und „Gehirn im Mixer“, die weltweit sagenhaften Anklang fanden, soll bald das vielversprechende Werk „Täter-Opfer-Ausgleich“ folgen, um der Welt endgültig eins auszuwischen und die Gerechtigkeitswerte wieder sozial angemessenen Richtlinien entgegen zustreben zu lassen. Das ist natürlich eine durchaus lobenswerte Tat und Glückwünsche werden nicht nur persönlich entgegengenommen!
Kash (Private Paul)Trotz seines immensen Widerwillens und diverser Kündigungsversuche wurde der Rapper KASH eines dunklen Tages in „Private Paul“ umgetauft. Wie immer ist der Verantwortliche ein gewisser JAW, der regelmäßig versucht, seine Machtinstanz durch diverse Unterdrückungs- Beleidungs- und Folterintrigen zu untermauern. Paul ist über seinen Namen gar nicht glücklich und hält nun noch stärker an der Idee fest, menschenverachtende Psychoweinereien auf Streicher- und Gitarrenbeats zu verpacken, um der Idee des „Emopunkrap“ Gestalt zu verleihen. Saufen, ritzen und Frauen ficken scheint das unwiderrufliche Lebensmotto des glatzköpfigen Randalebruders zu sein (seine Fäuste fliegen hier und da wie kleine Vögelchen), worauf wir alle stolz sind, auch wenn die Lebenseinstellung prinzipiell nicht zu empfehlen ist. Auch wenn seine Beats regelmäßig wortlos geskippt werden und jegliche Kommentare bei Weisse-Scheisse Lagebesprechungen permanent ignoriert werden, fühlt er sich ziemlich wohl bei diesem Label, da ihm regelmäßig Gage in den Arsch gestopft wird und er vermutlich bald ein finanziell ÄUSSERST vielversprechendes Werk namens „Emopunkrap“ unter euch liebe Leute wirft, um reich zu werden und noch mehr Frauen zu ficken.
RynerrrOk, ich bin der liebenswürdige rynerrr. Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt und noch immer nicht tot. Ich versuche gerade mit möglichst geringem Arbeits-, Energie-, und Zeit-Aufwand meine dümmliche Erzieherausbildung hinter mich zu bringen, damit ich mich anschließend als sinnvolles Zahnrädchen der Gesellschaft sehen und mir da drauf dann einen wedeln kann. So nebenher widme ich meine Zeit meiner Freundin, dem Bier, dem Fleisch und neuerdings (juhu eine neue Sucht!!!) dem lustigen, nerdigen, gesellschaftlichen Treiben für ausgestoßene Versager im schönen Azeroth (WoW). Es grenzt also fast an ein Wunder dass ich trotz all diesen schönen Dingen im Stande bin immer mal wieder wundervolle, alles in den Schatten stellende Beats zu komponieren die alle hassen außer ich selbst, sowie auf etlichen Liedern durch meinen melodiösen Singsangrap ohne jeglichen Sinn und Inhalt zu bestechen. Äh und sonst hab ich blaue Augen, bin 1,schießmichtot groß, weiß nicht wie viel ich wiege, meine Lieblingsfarbe ist schwarz, mein Lieblingstier tote Kuh, mein Lieblingsessen leitet sich aus dem Lieblingstier ab und ich kämpfe mit mittelmäßig ausgeprägtem Soziopathentum, was mich veranlasst einen relativ großen Teil der Weltbevölkerung (darunter auch mich selbst) zu verabscheuen. Mit andern Worten: Kauft meine CD!!!!
MaexerIch kann Öffentlichkeitsarbeit nicht leiden, dass letzte was ich werden will ist bekannt. Alle Texte die ich schreibe stehen in keiner Verbindung zu mir oder sind absolut schwachsinnig oder beides. Sonst studiere ich und kann Trottel nicht leiden. Der Name Maexer kommt von einer Visitenkartenaktion in der sich "die Kinder" alle lustige Namen gegeben haben, meinen gibt es leider heute noch. Den Namen Cash musste ich mir geben da ich für Pyralsex noch eine 3. Silbe für den Refrain gebraucht hab. (J A W, Ry ner Gott/schrott) und ausserdem meine Beats für unglaublich viel Geld loswerden will. Freue mich über alle die unsere Musik hören und gut finden.
DJ TjomaDer Mann (in der Regel nackt) auf äh an den Tables ist selbstverständlich der aus gepflegt traditionellen, russischen Verhältnissen stammende DJ Tjoma, welcher durch seine routinierte Präzision und den an den Tag gelegten Arbeitseifer aus dieser Gruppe arbeitsfauler, drogenabhängiger Nichtsnutze besonders hervorsticht und im ein oder andern Deh Jott Battle die Gegner ausartend zerfickt, killa. Auch Beats produzieren scheint ihm offensichtlich zu liegen, eine recht neu angeschaffte MPC und die daraus resultierenden Erzeugnisse gleichen die instrumentalen Ausrutscher eines gewissen Rynerrr Schrotts vehement aus und erwecken den Eindruck, als gäbe es in dieser Genossenschaft tatsächlich musikalisch talentierte Leute. Ausserdem siehts in Tjomas Zimmer wie in einem professionellen Studio aus, worauf wir alle viel Wert legen.
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Konzerte
Derzeitig keine Konzerte. |
PRESSEJuli 2009, Kollabo Album des Monats in der JUICEJAW & Hollywood Hank - Menschenfeind "Nun hat das hiesige Spiel ja schon so einiges an abseitigem Rap hervorgebracht. Schuld daran trägt u.A. JAW, der schon seit geraumer Zeit von Freiburg aus seine gereimte Misanthropie auf Deutschland kotzt - sehr zur Freude seiner zwar überschaubaren, aber offenbar sehr überzeugten Anhängerschaft. Nun hat er sich mit dem der offensiven Nächstenliebe ebenfalls völlig unverdächtigen Hollywood Hank zusammengetan, der Jüngst schon an der Seite von Selfmades Favorite Harmoniebedürftigen wie Jugendschützern negativ aufgefallen sein dürfte. Ein Alptraumpaar im besten Sinne, und herausgekommen ist dabei - Faust aufs Auge - 'Menschenfeind', ein elf Anspielpunkte umfassendes Sammelsorium an Beleidigungen, absurden Punchlines, schwarzem Humor und natürlich Menschenhass galore: 'Wie du irritiert feststellst, schmeckt der Schwanz deines Vaters nach Blut / jetzt weißt du, dass deine Schwester die Tage hat' - in etwa so wie hier auf 'Hardcore' geht es in einer Tour zur Sache, ekelhaft bis zum Dorthinaus, dabei aber höchst ansprechend gerappt und - entsprechenden Humor vorausgesetzt - äußerst unterhaltsam. Seelische Abartigkeiten werden von A-Z durchdekliniert und gewitzt bebildert ('Ich hab mehr Persönlichkeiten in mir als Madame Tussaud', 'Ich hab so ziemlich jeden Defekt außer Klaustrophobie / und sing noch Hold me Tender in einem Raum mit Massiv'), immer passend unheimlich oder schräg durch die Beats von JAW himself, Beatgees, Vizirbeats, Freezing Beats und Adolph Ghandi in Szene gesetzt. Letzterer darf auch gern mal ans Mic, und mit Private Paul, Plasti, Rahzkroneprinz, Favorite und Vorreiter Mach One dürfte die Misanthropen-Elite des Landes vertreten sein. Kranke (weiße) Scheiße, aber gut."
Juni 2009 in der JUICEJAW & Hollywood Hank - Menschenfeind "Misanthropie ist laut Wikipedia die "Haltung und Einstellung einer Person, welche den Menschen an sich verachtet oder hasst." Der Freiburger JAW und sein reimender Kumpan Hollywood Hank werden diese Definition nur zu gut kennen, gehen mit ihrem anstehenden Projekt aber sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnen sich damit selbst als "Menschenfeinde". "Wir sind einfach angewidert von der Spezies Mensch. Sie ist grenzenlos dumm und daraus resultierend vollkommen rücksichtlos und ignorant. Der Mensch hat einfach so viele dumme Seiten an sich." Nun ist JAW ja aber auch selbst aus Fleisch und Blut, ist sich dessen aber auch bewusst. "Ich hasse ja auch mich selbst. Ich schließe mich nicht aus, denn ich bin ein Teil dieser Spezies. Das wäre ja lachhaft, die Spezies zu verteufeln und das einzelne Wesen außen vor zu lassen." Hobbypsychologen, die daraus schließen, dass es für den 25-Jährigen eine Art von Therapie sei, über den Hass auf die Menschen und sich selbst zu schreiben, stopft JAW direkt das Maul: "Ich habe mir ja nicht ausgesucht, Menschenfeind zu sein. Das ist das Resultat vieler Geschehnisse aus meiner Vergangenheit und dem, was ich erlebt habe. Hollywood Hank ist außerdem noch viel schlimmer als ich. Ich bin ja schon fast auf dem Weg der Besserung." Die elf meist von JAW produzierten Songs sind dunkel, abgedreht, verstörend und von leichter Kost so weit entfernt wie ein Spanferkel. Wobei ein gewisser Unterhaltungsfaktor nicht von der Hand zu weisen ist. "Ich will meine Musik nicht erklären. Es ist eben nicht alles immer wahr, aber die Leute sollen schon selbst unterscheiden lernen, was wahr ist und was nicht. Ich bin ja nicht ihr Dozent. Ich weiß zwar gar nicht, ob das immer so gut ist, alles nach außen zu tragen, aber ich mache es trotzdem. Irgendwie ist es mir dann auch scheißegal." Daher richtet der Freiburger den Blick primär auf sich selbst und hat keine Meinung zur deutschen Rapszene. Einzig bekanntes Feature auf "Menschenfeind" ist Favorite, schließlich besteht schon seit einiger Zeit der Kontakt zu ihm und seiner Düsseldorfer Labelheimat. Eine kurze Zeit lang war JAW selbst als Signing im Gespräch. "Selfmade ist das einzige Label, das interessant für mich ist. Ich glaube, wir können uns gegenseitig ganz gut finden, und den Song mit Favorite zu machen, hat einfach gepasst wie die Faust aufs Auge. Aber momentan interessiert mich einfach nur meine Musik und mein Label Weiße Scheiße. So schlecht ist daher jetzt auch nicht alles. Schließlich geht es ja auch weiter, und außerdem wird sich bei mir viel ändern in nächster Zeit. Vielleicht erkennen mich die Menschen dann plötzlich nicht wieder. Sie werden sich auf jeden Fall noch wundern." Ein Philantrop wird aus JAW aber in diesem Leben wohl nicht werden."
August 2007 in der JUICEJAW - Gehirn im Mixer "Dass JAW definitiv nicht vorhat, sich ohne größere Auffälligkeiten in die endlose Schlange hiesiger Standardrapper einzureihen, macht schon das Cover zu seinem Mixtape klar: eigensinniger weirder Scheiß, dieses Stilleben aus Säge, Mixer und Hirnpampe. Und dem schließt sich das, was der Freiburger auf seinen 25 Tracks zum Besten gibt, nahtlos an. 'Mein Leben ist nur schräge Comedy wie Seinfeld', konstatiert er etwa auf 'Weiße Weste', und das beinhaltet pessimistische Selbstbetrachtungen genauso wie Größenwahn, durchdachte, aber treffsichere Beleidigungen genauso wie seltsame Überlegungen zur Selbstkastration, Szene- und Gesellschaftskritik genauso wie kaum mehr nachvollziehbare, alkoholschwangere Schizophrenie-Styles. Das alles passiert technisch auf einem hohen Niveau, sprachgewaltig, bildreich und intelligent in einen vielsilbigen Flow verpackt und größtenteils auf umsonst gepickten Amimentals platziert. Um JAWs Wahn in voller Pracht zu genießen, sollte man sich jedenfalls, 'ne ruhige Stunde gönnen - als Geplätscher für nebenher taugt das definitiv nicht."
August 2007 in der BackspinJAW - Gehirn im Mixer "Oft treten Free-Online-Eps, LPs und Mixtapes, gerade wenn es sich um Letzteres handelt, nach spätestens einem Monat ihren Weg in die ewigen Rohling-und-Festplatten-Jagdgründe der Free-Music-Fangemeinde an, und das Wissen über selbige gemachte Downloads ist meistens auch schon einen Monat später verschwunden. Da ist es um so interessanter, dass es ein schon fast in Vergessenheit geratenes Free Release doch noch versucht, sich als Extended-CD-Version einen Platz in unseren CD-Regalen zu sichern. Neben die zwölf Tracks der Downloadversion gesellen sich jetzt noch dreizehn weitere, die nicht nur von bekannteren, zumeist amerikanischen Kollegen ausgeliehen sind - vielmehr wurden die durchweg düsteren Exklusiv-Instrumentals von den Beatgees, Nowak, Fin, Einsatz und Maexer für dieses Mixtape produziert. Die Raps des Freiburgers wirken mitunter sehr wirr, sprühen aber dennoch sehr oft vor Wortwitz, sodass man Jaw ohne schlechtes Gewissen irgendwo zwischen Immo und Taktloss einordnen kann. Thematisch werden größtenteils Erfahrungen und Eindrücke aus Dokta Jotta's Leben vermittelt, die sich dann auch mal zu nationalen wie auch internationalen Ansichten ausweiten können. All jenen, die Interesse an diesen Erkenntnissen verspüren, bleibt nur noch der Weg in den nächsten Plattenladen. Das Free Mixtape wurde zum Releasetermin der Extended Verision von der Rapz-Records-Website entfernt. Nicht etwa, um die Verkaufszahlen anzuheizen, sondern eher, weil Jaw das Label wegen interner Differenzen verlassen hat."
Oktober 2006 in der JUICERYNERRR - Symptome "Wo sein Kumpel JAW in unserer Juli-Ausgabe angefangen hat, macht Rynerrr jetzt weiter. Nicht nur dass auch er in dieser Rubrik den Topspot ergattern kann, nein, auch inhaltlich schlägt Rynerrr in die selbe Kerbe wie sein PCP-Kollege, wenn auch deutlich tiefer. Zyniker, Geisteskranker, Verlierer, Punk; Alkoholiker; Soziopath, weiße Scheiße, Asozialer, Arschloch, Rebell - so einer ist Rynerrr, zumindest stellt sich das auf seiner 14 Tracks starken CD so dar. Und das ist, der mutigen und durch die Bank gelungenen Produktion und dem gekonnten Rap-Handwerk sei Dank, eine äußerst verstörende aber unbedingt unterhaltsame Angelegenheit. Hat ihm seine respektlose 'Fickt euch alle'-Attitüde vor einiger Zeit noch gehörig Gegenwind eingebrockt, so ist es nun genau jene, die den Reiz von 'Symptome' ausmacht. Ztreuzel-Brothaz war mal, jetzt ist guter, abseitiger Rap. 'Punkrap', folgt man dem mit einem asozialen Brett von Beat gesegneten und somit heftigsten Track der CD. Und diesen braucht es zumindest in der Rynerrr-Variante unbedingt. Krank und dabei ziemlich geil."
September 2006 in der BackspinJAW - Schock fürs Leben "Wieder ein Rapper der Freiburg auf die Rap-Landkarte bringen will. Und wieder mit weitaus depressiverem Sound, als man es von der beschaulichen Stadt im Süden des Landes erwarten würde. Doch Jaw liefert auf seinem Debüt 'Schock fürs Leben' ein wirklich überzeugendes Paket ab,das weit mehr für den Hörer zu bieten hat als stumpfe Phrasen oder stupide Reime. Jaw, ohne Frage ein verrückter Vogel, gibt seinen Hörern ein paar Seiten seines Inneren preis. Texte über Frauen, Schule, Leben und was sonst noch so im Alltag eines 22-Jährigen maßgeblich von Bedeutung ist,ist für ein 'normales Rap-Album' zwar Standart,doch verpackt der junge Freiburger dies auf witzige,leicht freakig wirkende Art,sodass sein Flow Wiedererkennungswert erhält. Auf herrliche Weise nimmt er dabei alles auf die Schippe, was er persönlich unerträglich findet. Und so bekommt auch Rap in seiner aktuellen Form sein Fett weg. Gutes Ding eines Rappers,der,verglichen mit einer ganzen Reihe von Standart-MCs,die dies immer gerne von sich behaupten, wirklich in keine Schublade passt. Anhören." Juni 2006, Demo des Monats in der JUICEJAW - Schock fürs Leben "Das Cover zu seinem 19 Track starken Album sagt schon einiges über JAW aus: Dort sieht man den 22-jährigen Freiburger im Dreck liegen, halbnackt, neben sich eine ungesund aussehende Portion Medikamente. Dementsprechend geht JAW seine Sache auch an. Das Intro ein Selbstmordversuch, das autobiografische 'JAW' eine pessimistische Rückschau auf sein Leben. Dass in diesem eigentlich nix übertrieben Schlimmes passiert ist, wird einem dabei erst spät klar, so dramatisch und angepisst kommen seine Erzählungen über das Gymnasium und enttäuschende Mädchengeschichten rüber. Depressiv nennt man sowas wohl, und diese Stimmung zieht sich über das gesamte Album. Ob bittere Abrechnung mit dem Weltgeschehen (Schöne neue Welt), introspektives Storytelling (Sein Tag) oder Aufreisser Styles (Triebgelenkt), alles wirkt irgendwie krank, verzweifelt oder komplett irre. Featuret JAW seine Homies vom Projekt Chaos Punks, wird das ganze ein gutes Stück angriffslustiger, etwa auf dem hektischen 'PCP Putsch' mit Maexer und Rynerrr oder dem Posse Battletrack 'Lebendig begraben'. Das alles passier sowohl produktionstechnisch als auch raptechnisch auf sehr hohem Niveau, vielsilbiges Gespitte und ille Textideen treffen auf eine vielseitige Produktion, ohne auf bekannte Muster zurückzugreifen - gelungens Album. Auch wenn man sich mit JAWs Mindstate erstmal anfreunden muss."
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KONTAKT
Buchung der Künstler:
Verteilen von Flyern, Postern und Stickern. schoeneneuewelt@weissescheisse.de
Es werden vorerst keine weiteren Künstler aufgenommen.
Alles rund um den Shop, Bestellungen, Reklamationen, etc: (oder per Telefon: 0761 76 69 008 oder 0761 45 07 359) |
